Torre (1993 m) - der höchste Festlandsgipfel von Portugal

Regen und Eis am höchsten Kreisverkehr von Portugal

Torre
Tour:
Fahrt zum höchsten Berg des portugiesischen Festlands
Region / Gebiet:
Sierra Estrella (Portugal)
Termin:
27.01.2013
Höhenmeter:
-
Ereichte Höhe:
1993 m (6539 ft), Torre
GPS-Koordinaten:
Breite: 40.32192° N
Länge: 7.61284° W
Anstrengung:
-
Ausrüstung:
Pkw
Gefahren:
-

Nach oben 27.01.2013 Fahrt auf den Torre

Im Rahmen einer kleinen Rundreise auf der iberischen Halbinsel will ich vor der angestrebten Besteigung des höchsten Punkts von Gibraltar noch den höchsten Punkt des portugiesieschen Festlands erreichen. Nachdem ich den höchsten Gipfel Portugals, Pico (2351 m) auf der gleichnamigen Azoreninsel, bereits 2012 erreicht hatte, wollte ich nun den höchsten Festlandsgipfel "dranhängen."

Nach einer Hotelübernachtung in Castelo Branco fahre ich etwa 50 Kilometer auf der Autobahn A23 nach Norden bis zur Ausfahrt Corvilhã. Ab hier ist der weitere Weg gut beschildert: Zuerst geht es kurvenreich durch die engen Straßen dieser Stadt, welche Richtung Stadtausgang immer steiler werden. Dann beginnt die Auffahrt auf die Hochfläche der Sierra Estrella. Das anfangs leicht regnerische und wolkige Wetter wird immer schlechter, es geht in die Wolken. Ab etwa 1000 Meter über dem Meeresspiegel tauchen erste Schneereste am Straßenrand auf, die bei weiterer Fahrt immer höher werden.

Die kurvige Bergstraße ist zumeist gut ausgebaut, die Sichtweite liegt aber bei unter hundert Metern, so dass von der beieindruckenden Hochflächenlandschaft der Sierra Estrella nichts zu sehen ist. Auf über 1900 Metern wird noch Radom einmal links abgebogen, kurze Zeit später ist der "Gipfelkreisverkehr" erreicht. Der mit einem Turm markierte höchste Kontinentalpunkt Portugals liegt innerhalb dieses Kreisverkehrs.

Am Parkplatz wird dann die engültige Gipfelbegehung zum kleinen Abenteuer: Der Boden ist mit nassem Eis bedeckt und der hier wehende Wind ist so stark, dass es mich fast am Gipfelpunkt vorbei schiebt. Das Gipfelfoto ist aufgrund der Wetterbedingungen kein fotografisches Meisterwerk.

In der näheren Umgebung stehen noch zwei Radome der GNR, der "Guarda Nacional Republicana" (Republikanische Nationalgarde), sowie ein Tourismusgebäude mit Cafe und einigen Ladengeschäften mit landwirtschaftlichen Produkten und Souvenirs. Aufgrund der Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt und dem eisigen Regen sind die Läden heute die Hauptattraktion auf diesem Berg.

Da keine Wetterbesserung ist Aussicht ist, beginne ich nach etwa 30 Minuten meine Weiterfahrt nach Gibraltar, wo ich mir bessere Bedingungen für eine Wanderung erhoffe.

Letzte Aktualisierung am 14.11.2014 19:39:00 Uhr